31. Mai 2024: Posi­ti­ons­pa­pier zu Schutz­lü­cken bei der Ver­hin­de­rung von Femiziden

31. Mai 2024: JUMEN ver­öf­fent­lich Posi­ti­ons­pa­pier zu Schutz­lü­cken bei der Ver­hin­de­rung von Femiziden.

Das Posi­ti­ons­pa­pier wur­de auf­bau­end auf die von JUMEN ver­an­stal­te­te Panel­dis­kus­si­on im März erar­bei­tet. Es iden­ti­fi­ziert vier zen­tra­le Schutz­lü­cken im Sys­tem bei der Ver­hin­de­rung von Femi­zi­den und stellt For­de­run­gen, die­se zu schlie­ßen. Die For­de­run­gen erge­ben sich aus men­schen­recht­li­chen Vor­ga­ben und könn­ten das Ergeb­nis einer stra­te­gi­schen Pro­zess­füh­rung sein.

31. Mai 2024: Posi­ti­ons­pa­pier zu Schutz­lü­cken bei der Ver­hin­de­rung von Femiziden2024-05-31T12:26:16+02:00

09. April 2024

09. April 2024: JUMEN e.V. sucht Unterstützung!

Zur Wei­ter­ent­wick­lung und ‑durch­füh­rung des Pro­jekts „Femi­zi­de stra­te­gisch ver­hin­dern“ – ins­be­son­de­re für die wei­te­re Vor­be­rei­tung der stra­te­gi­schen Pro­zess­füh­rung – sucht JUMEN e.V. zum 01.06.2024 bzw. zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt eine*n juristische*n Referent*in (Volljurist*in), der*die sowohl inhalt­lich juris­tisch als auch team-koor­di­nie­rend arbei­tet. Die Stel­le ist in Teil­zeit zu beset­zen (25h/Woche) und wird vor­erst bis Ende 2025 befristet.

Wir wün­schen uns eine Per­son, die gute Kennt­nis­se von und prak­ti­sche Erfah­rung mit der Arbeit zu geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt hat und JUMEN enga­giert unter­stützt. Mehr Details zu den Rah­men­be­din­gun­gen der Stel­le, den Tätig­kei­ten sowie dem Anfor­de­rungs­pro­fil fin­det ihr in der unten ver­link­ten Ausschreibung.

 

Wir freu­en uns auf Bewer­bun­gen bis spä­tes­tens 22.04.2024 via dem oben ver­link­ten Bewer­bungs­for­mu­lar. Da wir ein halb-anony­mi­sier­tes Bewer­bungs­ver­fah­ren durch­füh­ren, kön­nen wir Bewer­bun­gen mit Lebens­lauf, Anschrei­ben und Zeug­nis­sen nicht berücksichtigen.

JUMEN schätzt ein diver­ses Team mit viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven und ermun­tert beson­ders Men­schen mit Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­rung, die in der juris­ti­schen Fach­welt unter­re­prä­sen­tiert sind – z.B. BIPoC, Men­schen mit Behin­de­run­gen und Men­schen aus der LGBTIQ*-Community – sich auf die­se Stel­le zu bewerben.

09. April 20242024-04-09T14:31:51+02:00

22. Dezem­ber 2023

22. Dezem­ber 2023:

Der Jah­res­ab­schluss-News­let­ter von JUMEN ist erschie­nen. Wir schau­en zurück auf das, was uns in den letz­ten Mona­ten in unse­ren ver­chie­de­nen Pro­jek­ten bewegt hat, und nach vor­ne auf das, was uns in den nächs­ten Mona­ten erwartet.

 

22. Dezem­ber 20232024-03-15T15:20:18+01:00

02. Febru­ar 2024

Ver­an­stal­tungs­hin­weis: Femi­zi­de stra­te­gisch ver­hin­dern – Mög­lich­kei­ten vor natio­na­len und inter­na­tio­na­len Gerichten

Wel­che stra­te­gisch-juris­ti­schen Mög­lich­kei­ten gibt es, den deut­schen Staat vor natio­na­len und inter­na­tio­na­len Gerich­ten in die Pflicht zu nehmen?

Mit Lin­da Greu­ter (Insti­tut für Legal Gen­der Stu­dies, Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät Linz), Johan­na Nel­les (Exe­ku­tiv-Sekre­tä­rin der Istan­bul-Kon­ven­ti­on des Euro­pa­rats), Chris­ti­na Clemm (Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en­recht und Straf­recht, Autorin) und Kaja Dell­er (JUMEN e.V., Team Gewalt gegen Frau­en – Gen­der­ste­reo­ty­pe in der Justiz).

05. März 2024 I ab 19 Uhr I Haus der Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te, Berlin

Zur Anmel­dung.

Mehr Infor­ma­tio­nen.

 

02. Febru­ar 20242024-02-09T12:39:09+01:00

11. Juli 2023

11. Juli 2023: Die Bun­des­re­gie­rung stellt den Lage­be­richt zu Häus­li­cher Gewalt im Jahr 2022 vor. Bit­te­res Fazit: Die seit Jah­ren stei­gen­de Zahl von Fäl­len Häus­li­cher Gewalt ist im Ver­gleich zum letz­ten Jahr ein wei­te­res Mal um 8,5% auf 240.547 Men­schen gestie­gen. 

Ganz über­wie­gend trifft Gewalt im häus­li­chen Kon­text Frau­en: 80, 1 % der Betrof­fe­nen von Part­ner­schafts­ge­walt und 71,1% der Betrof­fe­nen Häus­li­cher Gewalt sind weib­lich. 133 Frau­en sind 2022 durch ihren Part­ner oder Ex-Part­ner getö­tet wor­den. 

Die Zah­len von poli­zei­lich regis­trier­ter Gewalt stei­gen nahe­zu kon­ti­nu­ier­lich an, in den letz­ten fünf Jah­ren um 13 Pro­zent. Doch vie­le Vor­fäl­le wer­den der Poli­zei gar nicht erst gemel­det. 

Gera­de im Bereich der Gewalt gegen Frau­en gibt es eine gro­ße Dun­kel­zif­fer. Nur 5–15% der Frau­en, die bei­spiels­wei­se eine Ver­ge­wal­ti­gung erlebt haben, zei­gen die­se auch an. Nur ein Bruch­teil der Fäl­le Häus­li­cher Gewalt wird den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den bekannt. 

Zu begrü­ßen ist daher die ange­kün­dig­te Dun­kel­feld­stu­die, ver­ant­wor­tet vom BMFS­FJ, BMI und BKA, die her­aus­fin­den soll, wie groß das Dun­kel­feld im Bereich der häus­li­chen Gewalt ist. Ers­te Ergeb­nis­se wer­den aller­dings erst 2025 erwar­tet. 

Zum Bericht der Bundesregierung.

11. Juli 20232023-07-14T14:49:43+02:00

19. April 2023

19. April 2023: Deutsch­land wird im Jahr 2023 zum vier­ten Mal im Rah­men des Uni­ver­sal Peri­odic Review Ver­fah­rens (UPR) über­prüft. JUMEN hat sich gemein­sam mit ande­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und NGOs an einer Stel­lung­nah­me unter Orga­ni­sa­ti­on des Forum Men­schen­rech­te betei­ligt. Anläss­lich die­ses Pro­zes­ses haben wir einen Blick auf die aktu­el­le men­schen­recht­li­che Situa­ti­on und den Stand der Umset­zung unse­rer Pro­jekt­the­men gewor­fen und in einer Stel­lung­nah­me zusammengefasst.

Zur JUMEN-Stel­lung­nah­me.

19. April 20232023-04-19T15:25:27+02:00

18. April 2023

18. April 2023: Navin Mie­nert und Kaja Dell­er haben an der Uni­ver­si­tät Müns­ter einen Vor­trag zum The­ma „Gen­der­ste­reo­ty­pe in der Jus­tiz gehal­ten“. Die Ver­an­stal­tung beschäf­tig­te sich mit den Ungleich­ver­hält­nis­sen im Jus­tiz­sys­tem am Bei­spiel von Sexualstrafverfahren.

18. April 20232023-04-19T12:52:00+02:00

23. März 2023

23. März 2023: Navin Mie­nert und Kaja Dell­er aus dem Pro­jekt „Gewalt gegen Frau­en – Gen­der­ste­reo­ty­pe in der Jus­tiz“ waren bei dem Work­shop „Imple­men­ta­ti­on of the Istan­bul Con­ven­ti­on in Pol­and and Ger­ma­ny“ in Poz­nań, wel­cher aus­ge­rich­tet wur­de vom Men­schen­rechts­zen­trum der Uni­ver­si­tät Pots­dam, der Jagiel­lo­ni­an Uni­ver­si­ty Kra­kow und dem Insti­tu­te of Law Stu­dies of the Polish Aca­de­my of Sci­ence – Poz­nan Human Rights Cent­re. Dabei spra­chen sie zu dem The­ma „Pre­ven­ting Femici­de through Imple­men­ta­ti­on of the Istan­bul Con­ven­ti­on – An over­view of the chal­lenges and pro­blems in Ger­ma­ny and the role of NGOs in the enforce­ment of the Istan­bul Convention”.

23. März 20232023-04-19T12:45:48+02:00

28. Novem­ber 2022

28. Novem­ber 2022: Der aktu­el­le JUMEN-News­let­ter ist erschie­nen. Dar­in stel­len wir Neu­es aus unse­ren Pro­jek­ten und der Geschäfts­stel­le vor. Lest hier wor­an wir in den letz­ten Mona­ten inten­siv gear­bei­tet haben und was uns in der nächs­ten Zeit erwartet.

28. Novem­ber 20222022-11-28T13:33:07+01:00

5. Mai 2022

5. Mai 2022: Der aktu­el­le JUMEN-News­let­ter ist erschie­nen. Dar­in stel­len wir unser neu­es Posi­ti­ons­pa­pier zum Fami­li­en­nach­zug sowie unse­re Pro­jekt­ar­beit u.a. mit der HLCMR zum The­ma Gen­der­ste­reo­ty­pe in der Jus­tiz und zu Gebur­ten­re­gis­trie­rung vor. JUMEN ist außer­dem Partner*in des preis­ge­krön­ten Kino­films Rabi­ye Kur­naz gegen Geor­ge W. Bush und neben Frei­kar­ten gibt es noch wei­te­re Ver­an­stal­tungs- und Lese­tipps von uns sowie neue Mög­lich­kei­ten der Mit­ar­beit bei JUMEN.

5. Mai 20222022-05-05T11:44:19+02:00