Start­sei­te2025-07-15T17:07:24+02:00

JUMEN e.V.

JUMEN e.V. ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein, der sich ins­be­son­de­re mit stra­te­gi­scher Pro­zess­füh­rung für den Schutz der Grund- und Men­schen­rech­te in Deutsch­land ein­setzt. JUMEN geht gegen Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen vor und setzt sich vor natio­na­len und inter­na­tio­na­len Gerich­ten dafür ein, die Aner­ken­nung und prak­ti­sche Umset­zung von Men­schen­rech­ten zu stei­gern. Wir beglei­ten Men­schen in aus­ge­wähl­ten Ein­zel­fäl­len, wir bera­ten Anwält*innen und Bera­tungs­stel­len und erstel­len im Ver­bund mit ande­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen Par­al­lel­be­rich­te an inter­na­tio­na­len Gremien.

JUMEN arbei­tet aktu­ell im Bereich geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt zur stra­te­gi­schen Ver­hin­de­rung von Femi­zi­den. Wir möch­ten mit stra­te­gi­scher Pro­zess­füh­rung die ers­te Kla­ge in Deutsch­land wegen unzu­rei­chen­der Schutz­maß­nah­men in Fäl­len von Femi­zi­den vor Gericht beglei­ten. Ziel ist es, über den Ein­zel­fall hin­aus lang­fris­ti­ge struk­tu­rel­le Ver­bes­se­run­gen beim geschlechts­spe­zi­fi­schen Gewalt­schutz in Deutsch­land und die Ver­hin­de­rung von Femi­zi­den zu bewirken.

Aktu­el­les

15. August 2025:

Der aktu­el­le News­let­ter von JUMEN ist erschie­nen. Wir schau­en auf unser Pro­jekt Geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt und die geplan­te stra­te­gi­sche Pro­zess­füh­rung, um Femi­zi­de stra­te­gisch zu ver­hin­dern. Außer­dem wer­fen wir einen Blick auf die Ver­schär­fun­gen beim Fami­li­en­nach­zug, infor­mie­ren über anste­hen­de Ver­an­stal­tun­gen und vie­les mehr.

Zum News­let­ter.

18. Juli 2025:

Aktu­el­le Stel­len­aus­schrei­bung: Refe­ren­da­ri­ats­platz ab Spätsommer/Herbst – jetzt bewerben!

Du möch­test dei­ne Anwalts- oder Wahl­sta­ti­on in einer enga­gier­ten Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on absol­vie­ren? 
Wir haben kurz­fris­tig einen Refe­ren­da­ri­ats­platz ab Spätsommer/Herbst 2025 in unse­rem Büro in Ber­lin zu vergeben.

Mehr Infos hier.

27. Juni 2025: Die Bun­des­re­gie­rung hat mit den Stim­men der CDU/CSU, SPD und AfD erneut den Fami­li­en­nach­zug zu sub­si­di­är Schutz­be­rech­tig­ten aus­ge­setzt. Die­se Ent­schei­dung bedeu­tet nicht nur uner­mess­li­ches Leid für tau­sen­de Fami­li­en, son­dern ver­stößt auch gegen Grund- und Men­schen­rech­te. Wir for­dern wei­ter­hin: Fami­li­en gehö­ren zusammen!

In einer Stel­lung­nah­me für den Sach­ver­stän­di­gen­rat kri­ti­siert das Inter­na­tio­nal Refu­gee Assis­tance Pro­ject (IRAP) den Geset­zes­ent­wurf deut­lich – und legt dar, war­um sich ein ent­spre­chen­des Gesetz als rechts­wid­rig erwei­sen wird. Auch Pro Asyl kri­ti­siert die Aus­set­zung in sei­ner Stel­lung­nah­me scharf und ver­weist dabei auf unser gemein­sa­mes Gut­ach­ten zum Fami­li­en­nach­zug: „Zer­ris­se­ne Fami­li­en“.